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Die Vereinigung der Heiligen Petrus und Paulus

Am 15. September 1970 löste Papst Paul VI. die päpstlichen bewaffneten Formationen, so auch die seit 1850 durch Papst Pius IX. gegründete Palatin Ehrengarde auf. Er regte an, im Hause des Papstes eine qualifizierte Vertretung von Gläubigen aus Rom, mit einer bedingungslosen Treue zum Apostolischen Palast zu gründen.

Die ehemaligen Palatingardisten waren dazu aufgerufen und sie schlossen sich der neuen Vereinigung Peter und Paul, dessen Statut vom Heiligen Vater 1971 anerkannt wurde, an. Papst Paul VI. wünschte, dass die spezifischen und beispielhaften Eigenschaften der Palatin-Ehrengarde in ihrer Art und Weise, in dieser Vereinigung «bewahrt, angepasst, gestärkt und entwickelt» würden. Dieses wurde anlässlich der Zehnjahrfeier der Gründung des Bundes durch Papst Johannes Paul II. noch einmal unterstrichen.

Die Vereinigung der Heiligen Petrus und Paulus, feierte 2006 den 35. Jahrestag ihrer Tätigkeit. Sie wird heute von in Rom lebenden Berufstätigen, Handwerkern, Lehrern, Schülern, etc. gebildet. Die Vereinigung widmet sich verschiedenen Initiativen und der freiwilligen Arbeit getreu Ihrer Verpflichtung, «mit dem Wunsch, ein besonderes Zeugnis christlichen Lebens, des Apostolats und der Loyalität gegenüber dem Heiligen Stuhl zu geben». (Artikel 1 des Statuts)


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