Fassade

Facciata_listing

 

Die Fassade ist das Werk des Architekten Carlo Maderno, der sie 1614 vollendete. Sie ist 114,69 Meter breit und 48 Meter hoch und weist eine korinthische Säulen- und Lisenenordnung auf. Darüber befindet sich ein Hauptgesims mit zentralem Giebelfeld, gekrönt von einer Balustrade, auf der sich dreizehn Statuen befinden. Diese sind fast 6 Meter hoch, in der Mitte sieht man die Statue des segnenden Erlösers. Auf dem Gebälk erinnert eine Inschrift daran, dass die Arbeiten unter Papst Paul V. (1605-1621) Borghese beendet wurden.
In der unteren Ordnung führen fünf Eingänge in die Vorhalle. Darüber befinden sich neun Fenster, drei davon mit Balkon. Das mittlere Fenster ist die sogenannte “Segensloge”, von wo der Papst den apostolischen Segen “urbi et orbi” (an die Stadt und die Welt) ausspricht und sich sofort nach der Wahl sowie an Weihnachten und Ostern zeigt.
Die im Juli 1999 beendete Restaurierung hat einige von Maderno gewollte Färbungen ans Licht gebracht, die unter dem Altersüberzug versteckt waren.