Weltbuchtag und des Copyright; 75. Kongress und Generalkonferenz der IFLA; 100 Jahre päpstliches Bibelinstitut

Giornata Mondiale del libro e del copyright; 75º Congresso e Assemblea generale dell’IFLA; Centenario del Pontificio Istituto Biblico  

Weltweit wird jedes Jahr am 23. April der Welttag des Buches und des Autorenrechtes gefeiert: ein Anlass zur Ehrung dieses vorzüglichen Mittels der Erziehung, der Konfrontierung, Kultur, aber auch zum Nachdenken über die Autoren und das Verlagswesen und zur Hervorhebung von Perspektiven und Problemen. Dieses für die Weltliteratur so symbolträchtige Datum (am 23. April 1616 verstarben Cervantes, Shakespeare und Garcilaso de la Vega) wurde von der Generalversammlung der UNESCO bestimmt zu Ehren des Buches und seiner Autoren und zur Aufforderung Aller, insbesondere der Jugendlichen, den Lesegenusses zu entdecken und den unverzichtbaren Beitrag der Autoren und Verleger zur gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklung zu schätzen. L’IFLA (International Federation of Library Associations and Institutions) veranstaltet vom 23. bis zum 27. April 2009 in Mailand den 75. Kongress und die Generalkonferenz. 1927 in Edinburgh (Schottland) gegründet, zählt sie heute weltweit 1700 Mitglieder in 150 Ländern. Der Sitz der IFLA ist in Aia (Niederlande). Das Päpstliche Bibelinstitut (PIB) ist eine akademische Einrichtung des Heiligen Stuhls. Sie wurde von Papst Pius X. am 7. Mai 1909 mit dem Apostolischen Schreiben Vinea electa gegründet, »dass in der Stadt Rom ein Mittelpunkt bestehe, um in möglichst wirksamer Weise die Bibelwissenschaft und die zu dieser gehörigen Studien nach dem Geiste der Katholischen Kirche zu fördern«. Seit seiner Gründung ist es der Sorge der Gesellschaft Jesu anvertraut. Der Hauptsitz des Päpstlichen Bibelinstituts befindet sich in Rom, doch existiert auch eine 1927 errichtete Filiale in Jerusalem.