1413-2013. 600 Jahre der Erhebung zur Kathedrale von Santa Maria di Nardò

1413-2013. 600 Jahre der Erhebung zur Kathedrale von Santa Maria di Nardò  

Im Gedenken an die 600 Jahre der Erhebung zur Kathedrale von Santa Maria di Nardò (Provinz Lecce in Italien) hat das Amt für Philatelie und Numismatik eine Briefmarkenserie mit fünf Postwerten ausgegeben, die einige der zwischen dem XIII. und XV. Jh. gemalten Fresken zeigen, die die beiden Seitenschiffe kostbar ausschmücken. Die Briefmarken zeigen: den Hl. Bischof Augustinus, Nennwert zu € 0,05; die Madonna della Sanità, Nennwert zu € 0,10; die Madonna del Giglio, Nennwert zu € 0,15; den Hl. Nikolaus von Myra, Nennwert zu € 0,25; Christus Pantokrator, Nennwert zu € 0,45. Die Kathedrale im historischen Stadtkern von Nardò in Salent ist auf den Ruinen einer Kirche aus der Zeit vor dem Jahr tausend erbaut, hat den Grundriss einer Basilika,  architektonische Elemente aus dem Barock und Rundbögen und Spitzbögen. Bedeutenden künstlerisch-historischen Wert besitzt das hölzerne Kreuz aus dem XII. Jh., das der Schwarze Christus genannt wird, sich in der Kapelle des linken Seitenschiffes befindet und dass laut der Überlieferung mit den Reliquien des Hl. Gregor aus Armenien, dem Stadtpatron, von griechischen Mönchen nach Nardò gebracht wurde. Jüngeren Datums sind die Fresken im Mittelschiff. 1980 wurde der Kathedrale von Santa Maria di Nardò von Papst Johannes Paul II. der Ehrentitel einer Basilica minor verliehen.