100 JAHRE DER ERSCHEINUNGEN VON FATIMA

100 JAHRE DER ERSCHEINUNGEN VON FATIMA  

Das Amt für Philatelie und Numismatik gedenkt an die Hundertjahrfeier der Marienerscheinungen, denen bei Aljustrel, einem Ortsteil des kleinen Dorfes Fatima, in Portugal, drei kleine Hirtenkinder, die zehnjährige Lúcia dos Santos, ihr Cousin Francisco und Ihre Cousine Jacinta Marto, 9 und 7 Jahre alt, beiwohnten. Eines Tages, beim Spielen auf der Anhöhe Cova da Iria, wo sie ihre Schafe weideten, sahen sie die Erscheinung »einer schönen Dame, die ein blendendes Licht ausstrahlte«, die sich als Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz vorstellte. Die Jungfrau offenbarte ihnen ihre tiefe Betrübnis über die dem Gottessohn zugefügten Beleidigungen und gleichzeitig vertraute sie ihnen ihre Botschaften der Hoffnung und Rettung für die sündige Menschheit an, mit der Ermahnung zu Gebet und Sühne und der Aufforderung zur Weihe an das Unbefleckte Herz. Nach der ersten Erscheinung bat die Dame die drei Kinder, jeweils am dreizehnten des Folgemonats wieder zu kommen, was sich für weitere 5 Begegnungen, vom 13. Mai bis zum 13.Oktober, wiederholte, und enthüllte eine Reihe von historischen Ereignissen, die sich in den Folgejahren zutragen würden. 1930 anerkannte die Katholische Kirche den übernatürlichen Charakter der Erscheinungen und erlaubte den Kult, und in Fatima wurde eine Wallfahrtskirche errichtet, die Papst Franziskus am 12. und am 13. Mai 2017 besucht. Wie im Bericht der jungen Lucia, erscheint auf der von Stefano Morri entworfenen Briefmarke die Jungfrau in einer leuchtenden Wolke, in weiß gekleidet, von Licht umflossen und mit einem goldgerandeten Schleier um Schultern und Haupt. Vor ihr die drei Hirtenkinder in Sammlung und Anbetung, in einer bukolischen Landschaft, die das außergewöhnliche Geschehen lieblich umgibt.